Amnesty International deckt Menschenrechtsverletzungen in der BRD durch vorsätzliche Untätigkeit; entgegen der Unterzeichnung des Manifestes „Keine Grenzen für Menschenrechte“ und entgegen der eigenen Satzung !

Bereits in der Vergangenheit habe ich über die stillschweigende Hinnahme von Menschenrechtsverletzungen durch Amnesty International im Unternehmen BRD berichtet. – Nachdem ich auf die Bewegung Keine Grenzen für Menschenrechte gestoßen bin und dort Amnesty International (AI) als Unterzeichner entdeckt hatte, habe ich AI erneut befragt, ob AI sich auch gegen die offenkundigen Menschenrechtsverletzungen in der BRD ausspricht bzw. dagegen arbeitet, was AI in der Vergangenheit strikt ablehnte.

So teilte AI mit, dass sie selbstverständlich weltweit gegen Menschenrechtsverletzungen arbeiten.

Jedoch habe AI – als deutsche Sektion – den Fokus allerdings nicht auf das eigene Land gerichtet.

Dies begründet AI damit, da beispielsweise Amnesty Schweiz nicht schwerpunktmäßig zur Schweiz arbeitet etc..

Eine Rechtsgrundlage z.B. in der eigenen Satzung, an die AI gebunden ist, nannte AI nicht.

Eine Ausnahme stelle letztes Jahr jedoch die Polizeikampagne dar.

Somit verstößt AI gegen die eigene Satzung, da es eine solche „Schweiz-Regelung“ in dieser Satzung überhaupt nicht gibt.

Vielmehr gilt nach der Satzung von Amnesty folgendes:

§ 2 ZIEL UND AUFTRAG DES VEREINS; GRUNDPRINZIPIEN UND METHODEN

(1) Das Ziel von Amnesty International ist es, eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und anderen internationalen Menschenrechtsinstrumenten festgeschriebenen Rechte genießen.

AI Satzung_2010

Scheinbar findet es Amnesty es in Ordnung, wenn die Menschen dieses Landes vor stattfindenden Menschenrechtsverletzungen – und das vor ihren Augen – nicht geschützt werden, trotz der Unterzeichnung des Manifestes „Keine Grenzen für Menschenrechte“.

Ist das verlogen ?

Wie vom Deutschen Institut für Menschenrechte e.V. und dem sog. Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Bundestag wird von Amnesty International die Uneingeschränktheit bzw. das Anerkenntnis grenzenloser Menschenrechte unbegründet verweigert.

Warum gibt es Bestrebungen zweier großer „Menschenrechtsorganisationen“ Menschenrechte im negativen Sinne anzutasten ?

Amnesty baut sich somit eigene Grenzen für Menschenrechte auf und missachtet somit das Manifest, die eigene Satzung und das erhebliche Schutzinteresse der eigenen Bevölkerung, bei einer erheblichen Schadenslage.

Ist es das, was Amnesty unter Gerechtigkeit und Gleichbehandlung versteht ?

Die neuerliche Korrespondenz …

Das es auch anders geht, zeigt das Komitee für Grundrechte und Demokratie


… und Medico International

Mein Schreiben an die taz – Bewegung „keine Grenzen für Menschenrechte“ ….

Fortsetzung folgt ….

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10 Gedanken zu „Amnesty International deckt Menschenrechtsverletzungen in der BRD durch vorsätzliche Untätigkeit; entgegen der Unterzeichnung des Manifestes „Keine Grenzen für Menschenrechte“ und entgegen der eigenen Satzung !

  1. Guten Morgen!

    Auch sehr interessant wäre, mal zu wissen, wie sich der Unterausschuss für die Wahrung von Menschenrechten auf nationaler wie internationaler Ebene des Europäischen Institutes für freiheitliche Politik als NGO in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament zu der Sache stellt, immerhin kann von dortaus ja nicht unerheblicher Einfluss genommen werden und wurde bekanntlich auch schon in der näheren Vergangenheit genommen (siehe auch Stichwort „Herribert Trutzberger-Stiftung“).

    Ist sich amnesty international eigentlich seiner Verpflichtungen bewusst, die sich sehr wohl aus den internationalen Übereinkünften im Rahmen des U.N. – Paktes über die prakitsche Umsetzung der Sanktionierung und Observierung von Menschenrechtsverletzungen aus dem Jahre 1972 ergeben? Man sollte fast mal nachfragen!!!

    M.f.G.
    ihr H. Worster

  2. Hallo nochmal,

    von sowas habe ich schon gehört, es soll wohl helfen, wenn man seinen Ausweis als Menschenrechtsverteidiger bzw. die Bestätigungsschrift, die von der UN wohl auf Antrag ausgestellt wird in Kopie mit einreicht, sonst reagieren die nicht!!!

    Gruß,
    ihr H. Worster

  3. Pingback: Internationales Strafrecht « Homunculix's Blog

  4. In einem offenen Brief an Bundespräsident (Köhler) hatte ich einige Schweinereien mit staatlich legalisierter Schwarzarbeit angeprangert. Dieser offene Brief ging an einige Medien aber auch an AI. Die Antwort von AI war gleichzeitig lächerlich, juristisch verdreht und unglaubwürdig.
    Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, diese Leute sitzen dort in Ihren Büros, trinken Kaffee und möchten ihre Ruhe haben. Auch so kann man ein Geld verdienen, mit Scheinheiligkeit !
    Gregor Schock Hamburg…http://www.polithammer.de
    PS… Wer den offenen Brief mit den jeweiligen Antworten haben möchte, meldet Euch über die E.mailadr. fuerchtegotthelf@arcor.de

  5. Nachtrag zu meinem heutigen Kommentar.
    Ich bin leider technisch nicht in der Lage den gesamten Schriftsatz, mit Antwortschreiben, über das Internet zu verschicken. Es müsste per Post verschickt werden (kostenlos) zB. an ein Postfach. Persönliche Anschriften werden nach dem Versand garantiert sofort vernichtet und nicht gespeichert. MfG. G. Schock

  6. Pingback: Christine Weise und Amnesty International | Kritisch sein

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